Einkommensteuer

Ehegattensplitting wieder in der politischen Diskussion: Kommt eine Reform?

Das Ehegattensplitting steht erneut im Mittelpunkt der steuerpolitischen Diskussion. Innerhalb der Regierungsparteien gibt es unterschiedliche Auffassungen darüber, ob das bestehende Modell der Ehegattenbesteuerung reformiert werden sollte. Die Debatte zeigt: Das Thema könnte in den kommenden Jahren wieder stärker auf der steuerpolitischen Agenda stehen. Für viele Ehepaare spielt das Ehegattensplitting eine wichtige Rolle bei der Einkommensteuer. Deshalb lohnt es sich, das System und mögliche Reformüberlegungen zu kennen.

Maik Czwalinna

07.04.2026 · 1 Min Lesezeit

Wie funktioniert das Ehegattensplitting?

Beim Ehegattensplitting werden die Einkommen beider Ehepartner zusammengerechnet und anschließend halbiert. Auf diese Hälfte wird der Einkommensteuertarif angewendet – das Ergebnis wird danach wieder verdoppelt (§ 32a EStG). Dadurch kann sich eine geringere Steuerbelastung ergeben. Grund ist der progressive Einkommensteuertarif:

Mit steigendem Einkommen steigt auch der Steuersatz. Wird das Einkommen rechnerisch auf beide Partner verteilt, kann ein niedrigerer durchschnittlicher Steuersatz entstehen.

Besonders profitieren häufig Paare,

Du möchtest den Beitrag lesen, aber hast noch keinen Zugriff?

Teste jetzt „Mein Steuer-Pilot“ und erhalte Zugriff auf eine Vielzahl von Spartipps, Mustervorlagen und Checklisten, um deine Steuern in den Griff zu bekommen!