Auf diesem Weg gelangst du auf den Prüfungsplan des Umsatzsteuer-Sonderprüfers
Lies auch die anderen Teile unserer Serie
Teil 2: Deine Vorbereitung: So bereitest du dich gezielt auf die Prüfung vor und vermeidest unnötige Nachzahlungen
Teil 3: Rechte und Pflichten während der Prüfung: Nutze deine Ansprüche gezielt, um Prüfungsfehler frühzeitig zu erkennen
Teil 4: Die Schlussbesprechung: So nutzt du sie zu deinem Vorteil
Teil 5: So gehst du mit einer Umsatzsteuer-Nachschau um
Umsatzsteuer-Sonderprüfungen führten nach einer Veröffentlichung des Bundesministeriums der Finanzen vom 19.06.2025 im Jahr 2024 zu steuerlichen Mehreinnahmen in Höhe von rund 1,63 Mrd. Euro. Bei 63.733 durchgeführten Prüfungen entspricht das durchschnittlich etwa 25.600 Euro pro Prüfung. Das ist eine stolze Summe und macht dir vielleicht deutlich, dass der Fiskus mit seinen Prüfern erhebliche zusätzliche Steuereinnahmen erzielt. Geprüft werden in der Regel nur einzelne Umsatzsteuer-Voranmeldezeiträume.
Stell dir vor: du öffnest deinen Briefkasten und findest dort einen Brief des Finanzamts. Der Inhalt: eine Prüfungsanordnung zu einer Umsatzsteuer-Sonderprüfung. Und jetzt beginnen sich in deinem Kopf die Räder zu drehen: Warum ich? Habe ich etwas falsch gemacht? Ich kann dich beruhigen. Du musst gar nichts falsch gemacht haben. Für eine Umsatzsteuer-Sonderprüfung kann es unterschiedliche Ursachen geben, die ich dir nachfolgend kurz erläutere.

